Projektwoche

 

 And the Oscar goes to.....

 

In der Woche vor den Semesterferien schlüpften die Schüler der NMS Kaindorf in die Rolle von Experten und versuchten je nach Interesse und Begabung einer Frage näher auf den Grund zu gehen.

Die erste Gruppe wagte sich an ein schwieriges Unterfangen heran, sie drehte einen Film über die Schule. Von den Scriptschreibern über den Regisseur bis zu den Cuttern wurden die Rollen verteilt, als Kameramann/frau fungierten alle anderen Schüler mit ihren eigenen Handys in abwechselnder Reihenfolge


 

 

 

 

In der Gruppe „School of rock“ fanden sich talentierte und musikalische Schüler zusammen, die einen eigenen Song texteten, komponierten und diesen auf Instrumenten selbst spielten bzw. sangen.

Auch die Tonaufnahmen wurden in Eigenregie vorgenommen – am Mischpult saßen Luca Rechberger und Miriam Pfleger, die als tragende Säulen der Technik hervorragende Arbeit leisteten.

 


 

 

Kein Internet, kein Handy, keine Tankstelle, kein Supermarkt, absolut kein Strom …. geht das in unseren Tagen überhaupt noch?

Die Schüler der Gruppe „Heute bin ich nicht geladen!“ setzten sich mit der spannenden Frage auseinander: Was mache ich im Falle eines kompletten Stromausfalls? Was funktioniert dann in unserem Haushalt überhaupt noch? Wie würde ich einen Tag, eine Woche bei einem völligen „Blackout“ überleben? Was benötige ich, um unbeschadet über die Runden zu kommen?

 

Die Schüler versuchten, mit Kerzen und Spiegeln einen völlig abgedunkelten Raum auszuleuchten, um zu sehen, welche katastrophalen Lichtverhältnisse dann vorherrschen würden. Sie bauten Solarmodelle, erzeugten mit reiner Körperkraft Strom und sammelten jede Menge Erfahrungen, um im Falle eines völligen Stromausfalls gerüstet zu sein.


 

 

Die größte Gruppe „YOLO - You only live once“ untersuchte Süchte der verschiedensten Art, Suchtverhalten und deren Ursachen. Von der Erkenntnis, dass Drogen so alt wie die Menschheit selbst sind und die Ursachen des Drogenkonsums in uns selbst liegen, waren die Schüler bald  überzeugt.

Sie zeichneten die Geschichte der Drogen in Form einer Straße vom Opium im alten China bis zu den Designerdrogen des 21. Jahrhunderts nach. Mit selbst erarbeiteten Fragebögen untersuchten sie das Wissen um legale und illegale Drogen in der Bevölkerung.

Auch der Handy- und Computersucht wurde unter den Mitschülern näher auf den Grund gegangen. Tatkräftige Unterstützung erhielt diese Gruppe von der Polizei in Kaindorf und den Hartberger Streetworkern.

 

Auch auf die aktuellen Jugendschutzbestimmungen wurde nicht vergessen.


Die Produkte, Ergebnisse und Erfahrungen der einzelnen Arbeitskreise wurden voller Stolz allen Schülern der NMS Kaindorf am Freitag präsentiert. Einen Oscar hätte sich jedes Projekt verdient